Vor den Erfolg haben die griechischen Götter die Arbeit gesetzt, denn ein hartes Stück Arbeit ist notwendig, bevor das flüssige Gold in der Ölmühle gelbgrün glänzend aus der Olivenpresse läuft. Noch in der Ölmühle wird dann das eigene, frische Öl verköstigt und an den verzückten Gesichtern ist abzulesen: die schwere Arbeit hat sich gelohnt.
Olivenernte – das bedeutet über mehrere Wochen Akkordarbeit, denn Oliven sind eine verderbliche Ware und sollten spätestens zwei Tage nach der Ernte in der Ölmühle verarbeitet werden. Danach heißt es wieder pflücken, aufsammeln, die gefüllten Stiegen aufladen und zur Ölmühle bringen. In diesem Rhythmus spielt sich das Leben von Mitte Oktober bis Mitte November eines jeden Jahres ab, bis die Bäume abgeerntet sind.