Durchquert man von Thessaloniki aus den Landstrich Chalkidiki, stellt man schnell fest, dass diese nordgriechische Landschaft in weiten Teilen von den immergrünen Olivenhainen geprägt ist. Olivenanbau hat eine sehr alte und lange Tradition – auch in Griechenland. Schließlich hat der Olivenbaum einiges zu bieten: mit den Oliven liefert er ein gutes Nahrungsmittel und den Ausgangsstoff für ein gesundes Öl und besitzt außerdem ein Holz, das nicht nur als Brennstoff genutzt wird, sondern auch für die Herstellung von Möbeln und kleineren Gebrauchs- und Ziergegenstände begehrt ist.
Mit ihren knorrigen Stämmen und den teilweise bizarren Ästen bieten alte Olivenbäume einen faszinierenden Anblick, konventionell geführte Olivenhaine hingegen vereinen in sich alle Nachteile einer Monokultur. Durch künstliche Bewässerung und den Einsatz von chemischen Spritzmitteln wird versucht, die Erträge zu steigern. Die Olivenanbauer haben den Boden gepflügt und in diesen Olivenhainen wachsen weder Gräser noch Kräuter, wodurch die Bodenerosion durch Wind und Regen beschleunigt wird.
Die von uns bewirtschafteten Olivenhaine sind naturbelassen, dort dürfen Gräser und Kräuter wachsen und wir verzichten auf jegliche chemischen Spritzmittel und künstliche Bewässerung.