Die Olivenhaine

Im Jahre 2001 erwarben wir ein zwischen Ouranoupolis und der Grenze zur Mönchsrepublik gelegenes Grundstück, auf dem einige alte Olivenbäume standen, die wir durch  Neuanpflanzungen ergänzten. Im April 2008 zogen wir endgültig von Deutschland nach Ouranoupolis und konnten im Herbst 2008 erstmals unsere erste eigene, bescheidene Olivenernte einfahren.

Nach intensiver Suche und mit Hilfe griechischer Freunde konnten wir im Laufe des Jahres 2009 mehrere Olivenhaine zupachten, die entweder seit Jahren ungenutzt waren oder bis dahin biologisch bewirtschaftet wurden und deren Besitzer aus Altersgründen Nachfolger suchten.

Die Olivenhaine befinden sich in Ouranoupolis sowie in dem zur Athos-Halbinsel gehörenden, abgelegenen Landstrich Komitsa und haben von uns zur besseren Unterscheidung Namen erhalten.

Der Olivenhain “Ouranoupolis Hanglage” liegt auf der Ostseite einer kleinen Schlucht, die sich an unser Grundstück anschliesst. Der Olivenhain besteht aus alten Bäumen mit unterschiedlichen Olivensorten. Er wurde viele Jahre nicht bewirtschaftet und wir verbrachten im letzten Jahr einen großen Teil unserer Zeit vor der Ernte damit, den Olivenhain von Gestrüpp zu befreien und die Bäume freizuschneiden, um im November die Oliven ernten zu können. In dem Hain steht auch ein Feigenbaum und es haben sich mehrere Koumaria-Bäumchen angesiedelt. Der Koumariabaum, auch “Erdbeerbaum” oder “Sandbeerbaum” genannt, trägt im Spätherbst leuchtend rote, wohlschmeckende Früchte.

Der Olivenhain “Komitsa Hanglage” ist landschaftlich ein Kleinod. Er liegt abseits und einsam gelegen an einem Berghang direkt an der Grenze zur Mönchsrepublik. In den Jahren, in denen er nicht bewirtschaftet wurde, konnte sich die Natur voll entfalten. Wo wir im letzten Jahr Maccia, Dornen und anderes Gestrüpp entfernten, spriesst jetzt schon wieder das Gras und der Boden ist im Frühling überzogen mit einem bunten Blütenteppich. Im Frühjahr können wir Sparangi (wilder Spargel) und Horta (Wildsalat) ernten und Ende Juni erwartet uns ein reichliches Angebot an Rigani (wilder Oregano). In dem lichten Olivenhain haben sich außerdem Wildbirnen und Koumariabäume angesiedelt. Etliche der Wildbirnen werden wir veredeln, sodass mit der Zeit am Rande des Olivenhains noch eine kleine Birnenplantage entstehen wird.

Der Olivenhain “Komitsa Meerblick” trägt seinen Namen zurecht, denn die insgesamt drei Olivenhaine mit relativ jungen Bäumen liegen in unmittelbarer Meeresnähe und werden vom Meer mit seinem feinen Sandstrand nur durch einen kleinen Pinienwald getrennt. Die Olivenhaine wurden bisher vom Besitzer,  der aus Altersgründen die Olivenhaine nicht mehr allein bewirtschaften kann,  nach biologischen Gesichtspunktenvorbildlich bewirtschaftet.

Suche:



Kontakt: